1572 nach heftigem Widerstand gegen die Reformationsbestrebungen wurde das Kloster Dobbertin in ein adliges Damenstift umgewandelt. Töchter des Adels von Mecklenburg, der Ritterschaft und Bürgermeister wurden zur „christlichen Auferziehung innländischer Jungfrauen“ in Dobbertin aufgenommen. Deren Leben glich in keiner Weise dem der Nonnen.

Enormer Grundbesitz und stattliche Einnahmen gestatteten den Damen eine großzügige Lebensweise mit Bediensteten und Annehmlichkeiten des Lebens. Es waren immer dieselben Namen, die im Laufe der Jahrhunderte wiederkehrten, darunter die derer von Bassewitz, von Pressentin, von Oertzen, von Raven, von Brandenstein, von der Lühe, von Stengelin, von Winterfeld, von Blücher, von Bülow, die aber auch in der Geschichte des Landes eine große Rolle spielten.

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