Um 1220 gegründet, besteht das Kloster Dobbertin nun schon fast 800 Jahre. Von Fürst Borwin I. den Mönchen des Benediktinerordens gestiftet, zogen schon 1234 Nonnen des gleichen Ordens ein.
Das Klosterleben war nicht leicht, das Tagwerk der Nonnen begann um 05.00 Uhr und endete mit dem Nachtgebet nicht vor 21.00 Uhr, dann herrschte klösterliches Schweigen …
Das Klosterleben war nicht leicht
Schon im 12. und 13. Jahrhundert erlangte das Kloster im Lande rasch an Ansehen und Reichtum. Der Gesamtbesitz belief sich zeitweise bis auf 25.122 Hektar Wald, Wiesen, Acker und Wasser. Dazu kamen noch 26 Klostergüter, 43 Schulen, 19 Kirchen, 12 Förstereien, 3 Ziegeleien, Kalkbrennerei, Sägewerk, Mühlen, Brauerei, Pflege von bedürftigen Menschen in Armenhäusern und und und …
Aber nicht nur die Nonnen vollbrachten ein arbeitsreiches Tagwerk, nein, auch viele Handwerker waren beschäftigt. So u.a. Bäcker, Metzger, Brauer, Schlosser, Heizer, Schreiner, Tischler, Maler und Maurer. Die schulischen, seelsorgerischen und pflegenden Arbeiten erbrachten die Nonnen.